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Aktuelles

Workshop-Einladung
 

Neue Energiespartipps für den Herbst

Lampe
Quelle: Pixelio, r.b.

Auch bei Beleuchtung kann man Sparmaßnahmen ergreifen, da es immer mehr energieeffiziente Alternativen gibt, welche auf den jeweiligen Haushalt zugeschnitten sind:


  • Lebensdauer und die Verbrauchswerte machen einen Großteil des Energieverbrauchs bei Beleuchtung aus. LED und Energiesparlampen lösen dank neuer Richtlinien immer mehr die Halogen und Glühlampen ab

  • Seit September 2021 existiert eine neue Pflichtanforderung für Lampen, mit den Energielabels der Klassen A bis G, Kompaktleuchtstofflampen werden nicht mehr in den Verkehr gebracht
* LED haben bis zu 50.000 Stunden Lebensdauer und kommen ohne UV- oder Infrarot-Strahlung aus, müssen aber fachgerecht entsorgt werden

* Kompaktleuchtstofflampen aka „Energiesparlampen“ laufen seit September 2021 aus und werden auch nicht mehr neu hergestellt

  • Wichtig ist bei dem Lampenkauf die Lichtstärke. Kompaktleuchtstoff, Halogen und LED-Lampen haben unterschiedliche Leistungen. Hier wird die Lichtmenge Lumen zur neuen Kenngröße: mehr Lumen = mehr Licht.

Außerdem:
  • Licht wird in Leuchtstofflampen mit folgenden Lichtfarben erzeugt: „tw“, „nw“ und „ww“, also Tageslichtweiß, neutralweiß, warmweißes Licht.

  • Eine fachgerechte Entsorgung für Leuchtstoffröhren, sowie LED- und Energiesparlampen findet nur selten zurück in den Wertstoffkreislauf. Dafür existiert die Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt“.

Quelle: https://energietipps.hea.de/beleuchtung


Weitere Infos zur Initiative „Sauberes Licht, sauber recycelt“: https://www.lightcycle.de/
 

Kostenloser Online-Vortrag „Energiekosten im Haushalt senken“

Glühbirne
Abbildung Bildquelle: Pixelio / Rainer Sturm
Die aktuelle Energiekrise und der vergangene Sommer mit seinen Extremen führen uns vor Augen, dass wir unseren Umgang mit Energie schnellstmöglich überdenken müssen. Hier ist vor allem die Politik gefragt. Aber auch Bürger und Bürgerinnen haben zahlreiche Stellschrauben, ihren eigenen Energieverbrauch zu reduzieren. Dabei können Kosten gespart und ein Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz geleistet werden.

Die Klimaschutzmanager im Landkreis Emmendingen bieten den Bürgern ihrer Kommunen einen kostenlosen Online-Vortrag an.
Die Veranstaltung findet am 20.10.2022 um 19 Uhr statt. In dem Vortrag beleuchten Experten die verschiedenen Bereiche, in denen im Haushalt Energie verbraucht wird.

Dabei klären sie die Fragen nach den großen Verbrauchern, versteckten Verbräuchen und mit welchen Maßnahmen der eigene Verbrauch und damit die Kosten wirksam gesenkt werden können. Im Anschluss ist Raum für Fragen und Austausch.
Der Vortrag dauert insgesamt 1,5 Stunden und wird von „Solare Zukunft e.V.“ und „fesa e.V.“ durchgeführt.

Interessierte Bürger können sich unter https://www.fesa.de/anmeldung-energiekosten-im-haushalt-senken-20-10-2022/ für die Veranstaltung anmelden. Die Zugangsdaten werden im Anschluss per Mail zugesandt. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt.
Bei großer Nachfrage wird es weitere Termine geben.

Finanziert wird der Vortrag durch die Kommunen Emmendingen, Denzlingen, Vörstetten, Endingen, Forchheim, Waldkirch, Riegel und Herbolzheim. Die Teilnahme ist auf Bürger dieser Kommunen begrenzt.
 

Sparmaßnahmen für Energie im herbstlichen Garten

Garten
Bildquelle: Pixelio/Rainer Sturm
Nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Freien ist das Ergreifen von Energie-Sparnahmen möglich. Im Garten existiert eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten und das schließt auch das Einsparen von Energie ein. Egal, ob bei elektrischen Geräten, Gartenbeleuchtung oder der Wartung vom Teich: auch hier gibt es Energie-Vampire, die es zu erkennen und zu reduzieren gilt:

Rasen mähen:


  • Schon beim Rasenmähen kann man sich unnötige Volt-Verluste ersparen, indem man bei kleinen Grasflächen auf einen mechanischen Handrasenmäher anstelle eines elektrischen oder von Benzin angetriebenen Mähers setzt.

  • Das Mähen von nassem Gras ist bekanntermaßen nicht nur ein allseits bekanntes Ärgernis: es sorgt auch dafür, dass durch die Nässe Verklumpungen des Grases entstehen, die das Messer blockieren. Daher nur trockene Wiesen mähen.

  • Sie wollen sich aktiv einbringen beim Einsparen von Energie im Garten? Kein Problem. Dann erhöhen Sie die Arbeitsgeschwindigkeit. Denn je schneller Sie mit den Aktivitäten fertig sind, desto weniger Energie verliert der Rasenmäher.

  • Achten Sie immer auf die Verbrauchswerte, sowohl bei Benzinern, als auch bei Elektromähern. Berücksichtigen Sie dabei, dass selbstfahrende Mäher durch das Fahren selber einen Teil ihrer Energie verbrauchen.

Elektroinstallation:
  • Im Außenbereich sollte man auch immer auf die Elektro-Installation achten. Damit sich nicht jeder beliebig am Strom bedienen kann, sollten die Steckdosen im Innenbereich positioniert sein. Auf jeden Fall sollte der Außenbereich über einen eigenen Stromkreislauf verfügen.

  • Es ist wichtig, zu achten, dass alle Installationsmaterialien für den Einsatz im Freien geeignet sind. Zur Absicherung sollte man sich außerdem über einen Fehlerstromschutzschalter (Fl-Schalter) absichern.

Quelle: https://energietipps.hea.de/garten-und-terrasse
 

Energie-Spartipps im Herbst

Geschirr
Bildquelle: Pixelio / Daniel Kocherscheidt
Beim Geschirrspülen lassen sich zahlreiche Maßnahmen ergreifen, die es zu beachten gilt. Dass mit dem Einsatz der Maschine große Mengen an Wasser verbraucht werden, ist allseits bekannt. Aber wussten Sie, dass beim Verbrauch von Energie auch Faktoren eine Rolle spielen, die man auf den ersten Blick nicht direkt beachtet? Die erst bei einer stärkeren Auseinandersetzung mit dem Gerätetypen und der Bedienung der Maschine hervorstechen?

Im Folgenden werden diese Faktoren näher beleuchtet:
  • Schon allein, wenn man im Vorfeld grobe Essensreste entfernt, kann man einiges bewirken, da weniger Wasser und Energie für die Reinigung benötigt wird
  • Die vollständige Kapazität der Spülmaschine ausnutzen ist die Devise: je voller sie beladen ist, desto weniger oft muss sie angeschmissen werden. Je seltener sie benutzt wird, desto weniger Strom und Wasser wird verbraucht
  • Auch sollte nicht mehr Geschirrspülmittel als notwendig verwendet werden. Gerade bei modernen Spülgeräten kann man mittlerweile das Programm so einstellen, dass Menge, Art und Verschmutzungsgrad des Geschirrs berücksichtigt wird
  • Mit einem Spülprogramm bei höchster Temperatur einmal im Monat kann man außerdem die Rückstände von Speisen im Inneren vermeiden
  • Neben Maschinen im Hochformat existiert mittlerweile eine große Anzahl verschiedener Modelle, die auf den jeweiligen Haushalt zugeschnitten ist: so arbeiten 60 cm breite Geräte (für 12 bis 15 Maßgedecke) bei voller Beladung wirtschaftlicher als 45 cm breite Geräte
  • Mit Wärmetauscherflächen kann die Wärme des laufenden Spülgangs für den folgenden Spülgang genutzt werden
  • Daneben ist außerdem die Überlegung, das Gerät an die Warm- oder Kaltwasserversorgung anzuschließen, sinnvoll: benutzt man erneuerbare Energien (Wärmepumpen oder Solarkollektoren), kann ein Warmwasseranschluss nützlich sein

Es ist immer wichtig, ein Regeneriersalz anzuwenden, um die Spülmaschine vor Belägen zu schützen. Auch, wenn die Mineralien im Wasser für die Ernährung wichtig sind: in der Maschine sorgen die Ablagerungen dafür, dass eine Enthärtung unvermeidlich wird. So hängt es dann auch vom Härtegrad des Wassers ab, wie die Maschine eingestellt werden sollte.

Quelle: https://energietipps.hea.de/geschirr-spuelen
Schon gewusst?

Bei 1-4 Personen beträgt der Jahresstromverbrauch zwischen 120 und 310 Kilowattstunden.
 

Energie-Spartipps für die kommenden Herbsttage

Sparrtipps
Bildquelle: Pixelio |Petra Bork
Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und mit einem längeren Aufenthalt in Innenräumen ist auch ein höherer Gebrauch von Unterhaltungsmedien absehbar. Da in Zukunft mit höheren Preisen für Strom zu rechnen ist, sollte mit ein paar Maßnahmen zur Reduzierung des Gesamtverbrauchs entgegengesteuert werden.

Bereits kleine Faktoren beim Gebrauch von TV-Geräten und PCs bewirken Großes
  • Ist das Energielabel bei einem TV-Gerät aktuell? Hat das Modell ein gutes Leistungs- und Verbrauchsverhältnis? Und welche Größe hat der Bildschirm? Im Falle von Letzterem gilt: nur so groß wie notwendig und keine Energieschleudern, wenn es dafür keinen entscheidenden Anlass gibt.
  • Wie sind Fernseher, Spielkonsolen oder Router an das Stromnetz angeschlossen? Und kann man im Falle einer Nichtbenutzung des Gerätes den Verbrauch von kleineren Mengen an Strom reduzieren? In jedem Falle lohnt immer, eine schaltbare Steckdosenleiste zu verwenden, um nach Verwendung besagter Geräte diese auszuschalten
  • Aus welchen Bauteilen ist eine CD- oder Radioanlage aufgebaut? Kann man auf ein Modell zurückgreifen, in dem CD-Spieler und Radio bereits gemeinsam integriert sind? Und ist es notwendig, auf ein Hifi-System zurückzugreifen, obwohl es die Größe des Raumes nicht zulässt?

Auf jeden Fall gilt in solchen Fällen: größer ist nicht automatisch gleich besser

Mehr Umsicht, gleichbleibendes Erlebnis

  • Oft sind es kleine, unscheinbare Faktoren, die zu einem höheren Stromverbrauch führen als vorhergesehen: sind elektrische Spielwaren für Kinder auch nach Gebrauch noch in Betrieb? Kann man die Helligkeit eines Displays herunterschrauben, ohne dass die Sichtbarkeit dadurch beeinträchtigt wird? Und lohnt es, wirklich einen Desktop-Computer zu verwenden, wenn es auch ein Laptop tut? Auf jeden Fall sollte beim Kauf eines Gerätes oder einer Spielkonsole die Energiebilanz berücksichtigt werden
  • Ein größerer Spielespaß geht leider auch oft mit einer höheren Bildauflösung und aufwändigeren Graphik-Effekten einher. Deshalb auch hier hinterfragen: kann man auch mit einfacheren Geräten und niedrigerer Graphik-Auflösung ein ähnlich großes Spielerlebnis haben?
  • In den letzten Jahren konnte sich vor allem die Verwendung des Standby-Modus als gängiges Werkzeug durchsetzen, einen Computer in einen Ruhezustand zu versetzen. Was viele nicht wissen: gerade alte Geräte können kleinere Unkosten verursachen, die sich durch das Ausschalten des Gerätes vermeiden lassen
  • Auch beim Internet-Konsum geht eine kleine Menge an Strom verloren, daher lohnt sich auch hier, das WLAN in einen Snooze-Modus zu versetzen, wenn es nicht benutzt wird.
  • Zuletzt sollte berücksichtigt werden, dass viele Haushaltsgeräte, auch bei Nicht-Benutzung, kleine Mengen an Strom verbrauchen, wenn sie die ganze Zeit an das Netz angeschlossen sind. Mit einer höheren Aufmerksamkeit eines jeden Bürgers kann daher auch hier einem unbewussten Verbrauch entgegengesteuert werden

Quelle: https://energietipps.hea.de/tv-und-pc

Sammlung von Energiespartipps zur Kostensenkung

Strom sparen
Quelle: Pixelio/ Thorben Wengert
Wir möchten Sie dazu aufrufen, vorausschauend und umsichtig alle Möglichkeiten zu nutzen, um Ihren Energieverbrauch zu reduzieren, da derzeit die Energiepreise insgesamt drastisch steigen. Damit können Sie mit dazu beitragen, Ihre Nebenkostenabrechnung und Stromrechnung so niedrig wie möglich zu halten.
Zur Unterstützung haben wir eine Übersicht von Energiespartipps für Sie zusammengestellt:

1. Warmwasserverbrauch reduzieren: Duschen statt baden; Sparduschkopf verwenden, kürzer und kühler duschen
https://www.vz-bw.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/warmwasser-im-alltag-sparen-17752

2. Raumtemperatur an Nutzung anpassen: Thermostatventile richtig einstellen oder wechseln, (Innen-)Türen zwischen unterschiedlich temperierten Räumen geschlossen halten
https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/wissen/energie/heizen-und-warmwasser/heizkosten-sparen-thermostat-richtig-einstellen-und-wechseln-7940

3. Richtig Heizen und Lüften
Lueften_181010_web.pdf">https://www.zukunftaltbau.de/fileadmin/user_upload/Materialien/Merkblaetter/ZAB_Merkblatt_Heizen_Lueften
_181010_web.pdf


4. Regelmäßig Zähler ablesen und Einsparungen überprüfen.
Durch eine monatliche Kontrolle der Zählerwerte und Auswertung in einer einfachen Tabelle bleiben Verbrauchswerte von Heizung, Strom und Wasser regelmäßig im Blick und Trends zu Mehr- oder Minderverbrauch werden sichtbar.

5. Stromverbrauch reduzieren: Zweitgeräte abschalten, LED Leuchtmittel, Standby (u.a. Router; insbesondere bei längerer Abwesenheit) vermeiden.
https://www.vz-bw.de/wissen/energie/strom-sparen/strom-sparen-im-haushalt-einfache-tipps-10734

6. Stromfresser mittels Messgerät identifizieren (kostenfrei ausleihbar im Rathaus Denzlingen beim Gebäude- und Energiemanagement oder in der Mediathek Denzlingen)

7. Alte Haushaltsgeräte durch neue, energieeffiziente Geräte ersetzen
https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/publikation/did/besonders-sparsame-haushaltsgeraete-2022-1/

8. alte Kühlschränke tauschen
https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/kuehlschrankrechner-40173

9. Stecker-PV-Anlage installieren
https://www.vz-bw.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/steckersolar-solarstrom-vom-balkon-direkt-in-die-steckdose-44715
 

Energiespartipp für heiße Sommertage zu Kühlen und Gefrieren

Kühlschrank
Quelle: www.freepik.com
Gesunde Ernährung liegt voll im Trend. Damit Obst und Gemüse knackig, Fisch und Fleisch frisch bleiben und auch Energie gespart wird, sollten beim Kühlen und Einfrieren einige Verhaltensregeln beachtet werden. Denn Kühl- und Gefriergeräte sind rund um die Uhr im Einsatz, da lohnt sich ein Extrablick auf den Energieverbrauch.

Ungenutzter Kühl-­ und Gefrierraum kostet

  • Kaufen Sie ein Gerät in der Größe, die ihrem tatsächlichen Bedarf entspricht. Bei einem Gefrierschrank verbrauchen 100 Liter ungenutzter Gefrierraum beispielsweise bis zu 200 kWh im Jahr.
  • Stellen Sie Kühl­- und Gefriergeräte weder neben die Heizung noch an einen sonnigen Platz. Je niedriger die Umgebungstemperatur, desto geringer ist der Stromverbrauch.
  • Lebensmittel gehören nur abgekühlt, abgedeckt oder gut verpackt in den Kühlschrank, mit Aus­nahme von Obst und Gemüse bei Lagerung im Kaltlagerfach bei knapp über 0 °C. Sie sollten zur optimalen Feuchtig­keitszirkulation unverpackt eingelagert werden.
  • Häufiges und langes öffnen der Gerätetür kostet Energie. übersichtlich einsortierte Lebensmittel ersparen mühsames Suchen und schaffen Platz.
  • Verschmutzte oder beschädigte Gummidichtungen an der Gerätetür sorgen für Energieverlust

Staubfrei spart Energie


  • Es lohnt sich, die Lüftungsgitter an der Rückwand der Geräte frei von Staub zu halten und auf ungestörte Luftzirkulation zu achten.
  • Bei Gefriergeräten ohne Abtauautomatik sollte die Reifschicht regelmäßig abgetaut werden. Automatisch eisfrei bleiben dagegen NoFrost-Geräte.
  • Bei Gefriergeräten mit Smart-Frost/Low-Frost­Technik ist die Reifbildung stark reduziert. Durch besonders glatte Innenwände und komplett herausnehmbare Schubfächer und Zwischenböden sind sie leicht zu reinigen.
  • Geräte mit verstärkter Wärmedämmung haben den zusätzlichen Vorteil, dass bei einem Stromausfall der Inhalt länger tiefgekühlt bleibt.
  • Ausrangierte Kühl- und Gefriergeräte müssen fachgerecht entsorgt werden. Die Rückgabe ist kostenlos bei kommunalen Sammelstellen und beim Händler, bei dem ein neues Gerät gekauft wird.

Quelle: https://energietipps.hea.de
 

Energiewechsel-Kampagne des BMWK

Quelle: BMWK
Energie sparen – was private Haushalte tun können

In den 41 Millionen Haushalten in Deutschland wird der Energiebedarf zu rund 60 Prozent aus Erdgas, Öl und Kohle gedeckt. Mehr als zwei Drittel der Energie werden für das Heizen von Räumen und das Bereiten von Warmwasser verwendet, das restliche Drittel zum Betrieb von Haushaltsgeräten. Dieser Verbrauch lässt sich wirtschaftlich und ohne Einbußen an Lebensqualität reduzieren – sowohl mit kurzfristig machbaren Dingen als auch mit größeren Maßnahmen.

Verhaltensänderungen mit großer Wirkung:

Warmwasser sparen: Besser kurz duschen statt baden. Einen Energiesparduschkopf einbauen. Und fürs Wäschewaschen reichen oft 30°C statt 60°C oder 90°C.

Energiesparend kochen, backen und waschen: Deckel auf den Topf und die zur Topfgröße passende Herdplatte nutzen. Meist kann der Kochvorgang verkürzt und die Restwärme zum Fertiggaren genutzt werden. Wer bei Umluft bäckt, spart das Vorheizen und kann die Temperatur reduzieren. Beim Waschen die Maschine immer voll beladen. Und: dem Wäschetrockner mal eine Pause gönnen und den Wäscheständer nutzen.
Was ebenfalls spart: Gefrierfach regelmäßig abtauen.

Diese Maßnahme lässt sich kurzfristig umsetzen:

Heizung regelmäßig warten und hydraulischen Abgleich machen lassen: Warum nicht die jährliche Heizungswartung mit einem hydraulischen Abgleich verbinden? Richtig eingestellt verbessert die Heizung den Komfort und spart bis zu 15 Prozent Energie. Die „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ bezuschusst den hydraulischen Abgleich mit 20 Prozent der Kosten.

Hier finden Sie weiterführende Hinweise zum Energiesparen:


5 Sofort-Tipps zur Einsparung von Gas in privaten Haushalten


Umfassende Energietipps

Heizkosten senken und noch viel mehr

BAFA-Förderung für hydraulischen Abgleich der Heizanlage

Energiesparbüchle des Landes Baden-Württemberg
 

Stadtradeln

Quelle: KLIMA-BÜNDNIS
Radfahrer
Sprit sparen, Gesundheit fördern:

STADTRADELN dieses Jahr vom 20.06.-10.07.2022
Auf die Räder fertig, los! So heißt es bei uns wieder ab dem 20. Juni. Bei der Aktion STADTRADELN dreht sich alles um nachhaltige Mobilität, Bewegung, Klimaschutz und Teamgeist. Ziel ist, drei Wochen lang möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zu fahren – ob zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Mitradeln lohnt sich dreifach: Wer in die Pedale tritt, stärkt sowohl die Gemeinschaft als auch die eigene Gesundheit. Bleibt dabei auch das Auto stehen, wird weniger Benzin und Diesel gebraucht und nicht nur der Geldbeutel, sondern auch das Klima geschont.

„STADTRADELN ist die richtige Aktion zur richtigen Zeit: mehr als je zuvor braucht es jetzt Alternativen zur Mobilität auf Basis fossiler Energien wie Diesel oder Benzin“, so Bürgermeister Brügner. „Wir hoffen daher, dass wir in diesem Jahr die Zahl der Radlerinnen und Radler aus dem letzten Jahr (77 Radelnde 2021) noch übertreffen!“.

Der Wettbewerb ist auch zwischen den Kommunen spannend. Im Landkreis Emmendingen haben sich bereits wieder alle Städte und fast alle Gemeinden zum diesjährigen gemeinsamen STADTRADELN angemeldet. Im Rahmen der Initiative RadKULTUR fördert das Land Baden-Württemberg die Teilnahme an der Aktion.
Mit der kostenfreien STADTRADELN-App können Teilnehmerinnen und Teilnehmer die geradelten Strecken via GPS tracken und direkt ihrem Team und ihrer Kommune gutschreiben. Aber auch ohne App kann man die Kilometer bequem online erfassen.
Wer Lust hat beim STADTRADELN teilzunehmen, kann sich sofort unter folgendem Link für seine Kommune registrieren:
https://www.stadtradeln.de/registrieren
 

Klimaschutz gemeinsam machen

Klimaschutz
Quelle: Nathalie Niekisch
„klimafit“- Kurs an der Volkshochschule Nördlicher Breisgau geht erfolgreich zu Ende

Engagierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Gemeindeverwaltungsverband (GVV) der Gemeinden Denzlingen, Vörstetten und Reute sowie der Umgebung haben sich an der Volkshochschule Nördlicher Breisgau zum fünften Mal „klimafit“ gemacht. Im gleichnamigen Kurs lernten sie an sechs Kursabenden von Ende März bis Ende Mai 2022, welche Ursachen und Folgen die Klimakrise hat, welches die Treiber sind, und wie die Klimaaktivitäten des GVV sowie des Landkreises Emmendingen aussehen.

Die Teilnehmenden zogen ein positives Fazit: Viele berichteten, nun ein vertieftes sachliches Verständnis erlangt zu haben und lobten die fachliche Breite und Tiefe des Kurses. Einige Teilnehmenden räumten auch ein, dass sie durch die neuen Informationen von den Folgen der noch zu erwartenden klimatischen Änderungen beängstigt seien und Klimaschutz und -anpassung auch viel Anstrengung bedeute. Der Kurs versuchte, just diesen Herausforderungen zu begegnen, indem er Angebote schuf, sich vor Ort aktiv einzubringen und der Klimakrise gemeinsam und organisiert zu begegnen. Anregungen dazu boten die klimafit-Initiative Emmendingen, der VCD Südbaden sowie der Klimaschutzbeirat Denzlingen, die sich im Zuge des Kurses vorstellten. Auch Diana Sträuber, Klimaschutzmanagerin des Gemeindeverwaltungsverbandes Denzlingen, Vörstetten und Reute sowie Philipp Oswald, Klimaschutzmanager des Landkreises Emmendingen, waren an zwei Abenden im Kurs zu Gast, um auf deren Aktivitäten und Angebote aufmerksam zu machen.

Insbesondere die Kombination von wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Klimawandel mit praxisorientierten Anregungen zum nachhaltigen Handeln und Engagement begeisterte. Dies sei ein zentrales Merkmal des Kurses, „denn nur mit entsprechendem Wissen und Handlungsfähigkeit schaffen wir den nötigen Umschwung zu einer klimagerechteren Lebensweise“, betont Klimaschutzmanagerin Diana Sträuber. Das Konzept des Kurses sei aufgegangen, berichtet auch Dr. Ralf Oenning, Leiter der VHS Nördlicher Breisgau. Viele Teilnehmende haben Impulse für Klimaschutzaktivitäten über den Kurs hinaus mitgenommen. So habe ein Teilnehmer eine kostenlose Energieberatung beim Landratsamt Emmendingen in Anspruch genommen und infolgedessen einen Sanierungsfahrplan für das eigene Haus entwickelt. Andere wurden zu klimaangepasster Gartengestaltung angeregt oder haben sich nun einer Klimaschutzinitiative angeschlossen. Einig waren sich alle, dass der Kurs noch länger hätte dauern können, denn Klimaschutz sei und bleibe eine Aufgabe für die es einen langen Atem benötige.

Der Volkshochschulkurs „klimafit“ wurde von den GVV-Gemeinden und der Volkshochschule Nördlicher Breisgau ausgerichtet. Er wurde vom WWF Deutschland und dem Helmholtz-Verbund „Regionale Klimaänderungen und Mensch" (REKLIM) 2017 gemeinsam entwickelt. Das Projekt wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Der Kurs wird regional von der Sparda-Bank Südwest eG unterstützt.

Bild: Abschlussfoto des diesjährigen „klimafit“-Kurses vor dem alten Rathaus in Denzlingen mit Kursleiterin Nathalie Niekisch
 

„Kleiner wohnen – besser wohnen“

Kleiner wohnen - besser wohnen
Die Energieagentur Regio Freiburg startet eine Kampagne, die Informationen und individuelle Beratung für diejenigen bietet, die ihren Wohnraum effizienter nutzen möchten

Seit vielen Jahren steigt die Wohnfläche pro Kopf auch in unserer Region stetig an. Was sich zunächst nach einer Steigerung von Wohlstand und Lebensqualität anhört, kann aber auch zu einem Problem werden. Die vielen Verpflichtungen und die hohen Kosten eines großen Hauses sind für viele Menschen zunehmend belastend. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger denken darüber nach, ob ein Leben auf „kleinerem Fuß“ nicht zu einem Gewinn an Freiheit, Miteinander und Lebensqualität führen könnte. Hier setzt die Kampagne „kleiner wohnen - besser wohnen“ an und unterstützt mit fundierter, kostenfreier Beratung all diejenigen, die über den Einbau von Einliegerwohnungen nachdenken oder anderweitige bauliche Maßnahmen zur effizienteren Wohnraumnutzung ergreifen möchten. Da bei Planungen regelmäßig verschiedene Ansprüche miteinander in Einklang gebracht werden, können Sie sich zur unverbindlichen und kostenfreien Beratung durch speziell geschulte

Architektinnen und Architekten hier anmelden:

https://energieagentur-regio-freiburg.eu/kleiner-besser-wohnen/

Die effiziente Nutzung des vorhandenen Wohnraums schafft nicht nur persönliche Vorteile wie beispielsweise zusätzliche Mieteinnahmen oder einen besseren Einbruchschutz, sondern ist auch Teil einer Lösung für verschiedene Herausforderungen unserer Zeit. Sie trägt zu weniger Flächenversiegelung durch Neubaugebiete bei, reduziert den Energieverbrauch pro Kopf und wirkt der Knappheit von (bezahlbarem) Wohnraum entgegen. Ein Gewinn für die Bürger und Bürgerinnen, die Region und den Klimaschutz!

Die Gemeinde Vörstetten unterstützt das Projekt „kleiner wohnen -besser wohnen“ daher und hofft auf viele erfolgreiche Beratungen vor Ort!
Mehr Informationen zum Projekt finden Sie auf der Webseite der Energieagentur Regio Freiburg: www.earf.de/kleiner-besser-wohnen
Möchten Sie das Projekt in einer Informationsveranstaltung kennenlernen? Diese findet am Di, 5.4. 2022 online von 18:00-19:30 in Kooperation mit der Volkshochschule nördlicher Breisgau statt und ist kostenfrei. Für die Teilnahme erforderlich ist eine Anmeldung unter der Kursnummer 11558O bei der Geschäftsstelle der VHS Nördlicher Breisgau, 79312 Emmendingen, Am Gaswerk 3, telefonisch: (07641) 9225-0, E-Mail: , Internet www.vhs-em.de.
 

Balkonkraftwerke - die Energiewende für Alle

im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mehr Lebensqualität durch Klimaschutz“
der VHS und der Stadt sowie des Landkreises Emmendingen
Balkonkraftwerke sind kleine Photovoltaikanlagen, die ins eigene Wohnungsnetz einspeisen. Somit können auch Mieter eine Photovoltaik-Anlage betreiben und diese bei einem Wohnungswechsel mitnehmen. In diesem Seminar wird auf die technischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte von Balkonkraftwerken eingegangen. Außerdem wird der Referent über seine Erfahrungen mit einer eigenen Pilotanlage berichten. Im Anschluss an den Infoteil ist eine Diskussionsrunde vorgesehen, in der auf individuelle Fragen eingegangen wird. Für diejenigen die aktuell überlegen, eine Photovoltaikanlage zu bauen und Mieter_in oder sogar Eigentümer_in sind, ist diese Veranstaltung genau richtig.

Mittwoch, 16.03.2022, 19:00 – 20:30 Uhr, online, kostenlos
Dozent: Achim Lott
VHS-Kursnummer: 11556O
Anmeldung unter www.vhs-em.de, oder unter 07641 9225-0.
 

Neues Angebot

Gebäude-Energieberatung durch Fachberater Landkreis Emmendingen

Das Landratsamt Emmendingen bietet in Kooperation mit der Gemeinde Vörstetten eine regelmäßige Gebäude-Energieberatung in Vörstetten an.
Diese kostenlose Einstiegsberatung richtet sich an alle Hausbesitzer/-innen, Wohnungseigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen in der Gemeinde, die eine energetische Modernisierung ihres Gebäudes planen. Eine Energieberatung stellt immer den ersten Schritt für ein Modernisierungsvorhaben dar, egal ob bei einer anstehenden Heizungsmodernisierung, im Rahmen von sogenannten Ohnehin-Sanierungsmaßnahmen an Bauteilen der Gebäudehülle (z.B. Fenstertausch, Fassaden- oder Dachrenovierung) oder geplanten Umbauten oder Erweiterungen. Die Gebäude-Energieberatung ist ein Unterstützungsangebot des Klimaschutzmanagements des Landratsamtes Emmendingen und wird von einem dort beschäftigten Fachberater durchgeführt.

Das Ziel des neuen Serviceangebotes ist es, die Hausbesitzer während einer einstündigen Einstiegsberatung über gesetzliche Anforderungen, Unterstützungsangebote und Fördermittelprogramme zu informieren. Hier gab es in den letzten Jahren viele Veränderungen, außerdem sind mit dem angekündigten Tempowechsel in der Klimapolitik weitere Änderungen zu erwarten. Im Rahmen der Beratung sollen auch Ansprechpartner für die weitere Unterstützung bei Planung und Umsetzung benannt sowie konkrete Fragen in Bezug auf anstehende Sanierungsvorhaben beantwortet werden.
Im Dialog wird gemeinsam die weitere Vorgehensweise bezogen auf das jeweilige Sanierungsvorhaben entwickelt, so dass der Beratungsempfänger beim Abschluss der Einstiegsberatung die nächsten Schritte zur erfolgreichen Hausmodernisierung genau kennt.

Die Energieberatungs-Sprechstunde findet einmal im Quartal statt. Der Auftakttermin ist der Donnerstag, 24. Februar in der Zeit zwischen 13:00 – 15:30 Uhr.
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation werden die individuellen Beratungsgespräche zunächst über ein Video-Konferenz-System (Online-Beratung) oder Telefon angeboten. Ansprechpartnerin für die Terminvergabe ist Frau Körner (Landratsamt Emmendingen): Tel. 07641 – 451 1131 oder via E-Mail: . Auf der Webseite können interessierte Hausbesitzer direkt Ihren Termin selbst buchen. Sobald sich die Corona-Situation entspannt, sollen die Sprechstunden im Rathaus Vörstetten als Präsenztermin stattfinden.
 

Zertifikatskurs Klimafit

Klimawandel. Was kann ich dagegen tun?
Die katastrophalen Folgen des Klimawandels sind längst in unserer Region angekommen, weshalb sich immer mehr Menschen aktiv für die notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen einsetzen. Auch machen immer mehr Kommunen Klimaschutz und Klimaanpassung zu einer ihrer zentralen Aufgaben im Sinne der Daseinsvorsorge für ihre Einwohnerschaft. Wenn auch Sie als Einwohner/-innen unserer Region mithelfen möchten, Ihre Städte und Gemeinden klimafreundlich zu gestalten, dann sind Sie in unserem Kurs „Klimafit“ genau richtig. Wir vermitteln Ihnen in sechs Kursabenden, davon vier in Präsenzform und zwei online, die wissenschaftlichen Grundlagen zum Thema Klima und Klimawandel mit Fokus auf unsere Region. Außerdem erfahren Sie etwas über die kommunalen Klimaschutz- und Klimaanpassungsaktivitäten und Sie können mit führenden Klimawissenschaftler/-innen, lokalen Expert/-innen und Initiativen sprechen sowie sich untereinander vernetzen.

Den Volkshochschulkurs „klimafit“ haben der WWF Deutschland und der Helmholtz-Verbund „Regionale Klimaänderungen und Mensch" (REKLIM) 2017 gemeinsam entwickelt. Das Projekt wird von der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Der Kurs wird regional von der Sparda-Bank Südwest eG unterstützt. Die erfolgreiche Teilnahme wird am Ende des Kurses mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Dieser fünfte „Zertifikatskurs Klimafit“ der Volkshochschule Nördlicher Breisgau wird in enger Kooperation mit dem Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Denzlingen, Vörstetten und Reute durchgeführt, weshalb die Präsenzveranstaltungen abwechselnd in diesen Gemeinden stattfinden. Der Kurs startet am 29.03.22, Veranstaltungszeit ist jeweils von 18.00 – 21.00 Uhr. Die Präsenzveranstaltungen finden am 29.03. und 24.05.22 im Alten Rathaus in Denzlingen, am 12.04.22 im Rathaus in Reute und am 03.05.22 im Rathaus in Vörstetten statt. Online-Termine sind am 27.04.22 und am 19.05.22.

Für die Teilnahme erforderlich ist eine Anmeldung unter der Kursnummer 11576 bei der Geschäftsstelle der VHS Nördlicher Breisgau, 79312 Emmendingen, Am Gaswerk 3, telefonisch: (07641) 9225-0, E-Mail: , Internet www.vhs-em.de.
 

LUBW stellt neues Solardachkataster und Wirtschaftlichkeitsrechner online

Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat das neue Solardachkataster inkl. Wirtschaftlichkeitsrechner online gestellt:
Dachflächen - Energieatlas (energieatlas-bw.de)
Über den nachfolgenden Link können Sie direkt auf die Karte „Solarpotenzial auf Dachflächen“ zugreifen.

https://www.energieatlas-bw.de/sonne/dachflachen/solarpotenzial-auf-dachflachen

Zum Starten des Wirtschaftlichkeitsrechners wählen Sie per Mausklick eine Dachfläche aus.
Es öffnet sich anschließend eine Attributsliste in der wichtige Informationen über die ausgewählte Dachfläche dargestellt sind.
Unterhalb der Attributsliste kann mit Mausklick auf den Schriftzug „WIRTSCHAFTLICHKEIT BERECHNEN“ der Wirtschaftlichkeitsrechner gestartet werden.
Der Wirtschaftlichkeitsrechner gibt unter Berücksichtigung verschiedener Finanzierungs- und Nutzungsmodelle einen ersten, relativ genauen Überblick über die Solarpotenziale von Dachflächen –auch kommunaler Gebäude.
 

Wie Klimaschutz der Wirtschaft hilft

Infos und Kontakt zum kommunalen Klimaschutzmanagement

Überschwemmungen in Deutschland, verheerende Brände in Kalifornien oder in europäischen Urlaubsländern - Extrem-Wetterereignisse, die den Klimawandel immer deutlicher vor Augen führen. Der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC) betonte vor wenigen Wochen in seinem neusten Bericht: Die Erde werde sich bei der derzeitigen Entwicklung bereits gegen 2030 um 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter erwärmen – und damit zehn Jahre früher als noch 2018 prognostiziert. Die Ursache der Erderhitzung sei zweifelsfrei menschengemacht, so das Experten-Gremium. Auch wenn durch die Covid-19-Lockdowns im letzten Jahr weniger klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) in der Luft landete: Das sei nur ein "kurzer Aussetzer" gewesen - nun vollziehe sich der Klimawandel schneller und folgenschwerer als bislang angenommen, heißt es in dem gerade publizierten Bericht von Weltwetterorganisation (WMO), IPCC und anderen.

Zuwenig Klimaschutz wird teuer

Diese Entwicklung hat Folgen für die Weltwirtschaft: Forscher namhafter Universitäten gehen davon aus, dass der menschengemachte Klimawandel die Häufigkeit und das Ausmaß von Katastrophen in die Höhe treibt und so deutliche Verschlechterungen der Lebensbedingungen und der weltweiten Wirtschaftsleistung mit sich bringen wird. Das Forscherteam sieht dringenden Handlungsbedarf und stellt fest, dass es billiger sei, den Treibhausgasausstoß zu verringern, als mit viel Geld die Folgen des ungebremsten Klimawandels abzumildern.

Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens McKinsey („Net-Zero Deutschland“) zeigt, dass sich Investitionen in Klimaschutz für Wirtschaft und Gesellschaft rechnen. Das Beraterteam sieht Wachstumschancen und neue Märkte durch den Umstieg auf grüne Technologien. Gleichzeitig betonen die Wirtschaftsexpertinnen und -experten aber auch, dass die nächsten zehn Jahre entscheidend sein werden, weil die bisherige Veränderungsgeschwindigkeit beim Klimaschutz in Deutschland gegenüber den letzten Jahren verdreifacht werden müsse. Da gibt es noch viel zu tun.

Vorteil regionale Wertschöpfung

Und hier vor Ort in der Region? Das lokale Handwerk hat volle Auftragsbücher – nicht zuletzt durch praktizierten Klimaschutz, etwa bei der energetischen Sanierung von Häusern. Millionen von Fördergelder sind für diese Zukunftsinvestitionen in den Landkreis geflossen. Weitere Millionen könnten vor Ort bleiben, wenn z.B. durch mehr Solarenergie, Haussanierungen und Elektromobilität weniger Heizöl, Benzin und Diesel importiert werden müssen.
Viele Städte und Gemeinden im Landkreis sehen Klimaschutz als Chance und wollen diesen Weg zügig weitergehen. Sie beschäftigen Klimaschutzmanager/-innen und haben Klimaschutzkonzepte und weitere Maßnahmen in Auftrag gegeben. Für die gelungene Umsetzung braucht es neben dem richtigen Rahmen auf der Bundesebene uns alle - denn jede/r kann etwas tun. Beim Klimaschutzmanagement bekommen Sie Tipps und Beratung.

Diana Sträuber ist Klimaschutzmanagerin im Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen, Vörstetten und Reute.
Kontakt unter Tel. 07666-611-229 oder per Mail unter
 
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Energiekarawane Informationsveranstaltung 16. Juni 2021

Vom 16.6.2021 bis zum 30.9.2021 ist die Energiekarawane zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes in Vörstetten unterwegs. Damit haben alle Immobilienbesitzer die Möglichkeit, sich einen qualifizierten Energieberater zu einer individuellen Beratung ins Haus zu holen. Gerade in der jetzigen Zeit, in der viele Menschen mehr Zeit zuhause verbringen, lohnt es sich, den Energieverbrauch in Augenschein zu nehmen. Die Erstberatung der Energiekarawane erfolgt anbieter- und produktneutral und ist darüber hinaus kostenfrei. Die von der Gemeinde beauftragten Energieberater werden mit den Immobilienbesitzern Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren. Natürlich können diese auch selbst aktiv werden und auf die Gemeinde zukommen: Beratungswünsche nimmt die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Vörstetten, Frau Diana Sträuber, entgegen und wird diese an die Energieberater weitergeben.
Bürgermeister Lars Brügner lädt Sie außerdem herzlich dazu ein, sich bei der Auftaktveranstaltung zu informieren und die Energieberater kennen zu lernen.
Die Veranstaltung findet am Mi, 16.6.2021 um 19:00 Uhr aus Gründen des Infektionsschutzes online statt. Um den Link zur digitalen Veranstaltung zu erhalten, müssen Sie sich digital über unser Buchungsportal anmelden.

Mit diesem Link gelangen Sie zum Buchungsportal
 
20.04.2021
KEFF

Gewerbetreibende aufgepasst: Mehr Energieeffizienz im Betrieb mit dem kostenlosen KEFF-Check

Effizienzmoderator Jannis Klonk beim KEFF-Check mit Wärmebildkamera
Effizienzmoderator Jannis Klonk beim KEFF-Check mit Wärmebildkamera
Vörstetten hat 2018 ein Klimaschutzkonzept erstellt, um die CO2-Emissionen auf der Gemarkungsfläche zu senken und den Anteil der erneuerbaren Energien zu erhöhen. Dies gelingt sowohl weltweit als auch hier in Vörstetten nur gemeinsam.

Eine Ist-Analyse des CO2-Ausstoßes in Vörstetten hat gezeigt, dass 13 % der Treibhausgasemissionen durch den Gewerbesektor verursacht werden. Hier besteht also viel Einsparpotenzial. Durch die Landesinitiative KEFF gibt es seit letzten Monat für alle Unternehmen und Betriebe im Landkreis Emmendingen die Möglichkeit, sich von der regionalen Kompetenzstelle für Energieeffizienz (KEFF) eine kostenfreie und neutrale Analyse der individuellen Energieeffizienz anfertigen zu lassen, den KEFF-Check.
Das kostenfreie Angebot der Landesinitiative KEFF kurz zusammengefasst:
  • Ein- bis zweistündiges Fachgespräch mit Betriebsrundgang.
  • Für Unternehmen jeder Branche und Größe, egal ob jung oder seit langem etabliert.
  • Neutrale, ganzheitliche Betrachtung der energetischen Situation Ihres Gewerbe- oder Industrie-Betriebs.
  • KEFF-Check Bericht mit individuellen Tipps und Empfehlungen zum Energie sparen.
  • Hinweise zu passenden Energieberatern und Effizienzexperten sowie Fördermitteln.
Um Fragen und Möglichkeiten rund um das Thema KEFF-Check zu erläutern, kommen am 27. und 29. April Mitarbeiter der regionalen Kompetenzstelle für Energieeffizienz in Vörstetter Unternehmen. Dieser Besuch dient der Aufklärung im Vorfeld und zeigt in Ansätzen, welche Einsparpotenziale mit dem KEFF-Check aufgedeckt werden können.
Ihren KEFF-Check können Sie auch unkompliziert in der KEFF-Geschäftsstelle vereinbaren. Die neutrale Anlaufstelle für Unternehmen KEFF Südlicher Oberrhein erreichen Sie telefonisch unter: 0761 151098-10 oder online unter: www.keff-so.de.

Tipp: Mit minimalem Aufwand bietet sich die Chance auf maximale Veränderung zugunsten Ihres Energieverbrauchs. Als Unternehmen und in Verantwortung stehender Führungskraft tragen Sie einen wichtigen Teil zur Einhaltung der Klimaschutzziele bei. Bitte nutzen Sie diese Chance!
 
30.11.2020

Schneller Ökostrom für Ihr E-Auto

Klimaschutz
Quellenangabe: Foto John Cameron / Unsplash
Klar ist: wer heutzutage unterwegs sein will, sollte dies mit einem möglichst kleinen CO2-Ausstoß tun. Da ist die Nutzung eines Elektro-Autos eine Option, sofern der Strom dafür aus erneuerbaren Quellen wie Wind-/ Wasserkraft oder Sonne stammt.
Das Bundesverkehrsministerium hat erstmals ein Förderprogramm für privat genutzte Ladestationen für Elektrofahrzeuge („Wallbox“) aufgelegt. Seit dem 24. November können Online-Anträge bei der KfW gestellt werden. Mit dem neuen Förderprogramm will die Bundesregierung Privatpersonen motivieren, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen und hierfür eine ausreichende Lademöglichkeit am eigenen Stellplatz oder in der Garage zu schaffen.
Das neue Programm trägt den Namen „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ (KfW 440). Der Investitionszuschuss beträgt stolze 900 Euro je Ladepunkt. Es gilt dabei folgendes zu beachten: 1. darf die bezuschusste Wallbox nur an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden installiert werden; 2. muss der Ladestrom vollständig aus erneuerbaren Energien stammen. Der Ökostrom kann über einen entsprechenden Liefervertrag und/oder aus Eigenerzeugung vor Ort, zum Beispiel aus einer Photovoltaikanlage, bezogen werden. Wer in dem Zuge auch ein PV-Anlage installieren lassen möchte, kann den Ladestation-Zuschuss mit dem KfW-Darlehen 270 kombinieren; 3. die Ladeleistung soll genau elf Kilowatt betragen; 4. muss sie intelligent gesteuert werden können. Kontaktieren Sie hierzu frühzeitig Ihre Strom-Netzbetreiber oder den Elektrofachbetrieb Ihres Vertrauens.
Der Antrag muss vor der Bestellung der Ladeeinrichtung gestellt und von der KfW bestätigt werden. Unter www.kfw.de finden sich weitere Informationen sowie eine Liste der förderfähigen Geräte und Antragsberechtigten (z.B. auch Mieter/-innen, WEGn, –Genossenschaften). Mit dem neuen Wohnungseigentumsmodernisierungs-Gesetz gilt seit 01.12.2020: Eigentümer/-innen haben das Recht, auf eigene Kosten eine Ladestation zu installieren – zur Not auch ohne Beschluss der WEG.
Mit der neuen geförderten Wallbox laden Sie Ihr E-Auto dann zügiger als an der normalen Steckdose und sind dank Ökostrom anschließend emissionsfrei mobil.
 
02.06.2020

Vorbildliche Klimaschutzprojekte in Vörstetten für Leitfaden gesucht!

Solar
Wo gibt es Beispiele für gelebten Klimaschutz in Vörstetten? Gesucht sind umgesetzte Ideen und Projekte, die in einem Leitfaden gesammelt werden - von Vörstetter BürgerInnen für Vörstetter BürgerInnen. Wer gerne an diesem Leitfaden mitarbeiten und Ideen einbringen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Bitte hierfür im Rathaus Vörstetten die Kontaktdaten hinterlassen.
Alle Ideen sind willkommen – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt: Wo sind die Stromsparfüchse, Häusledämmer und regionale-Lebensmittelkäufer in Vörstetten? Wer ist besonders klimafreundlich mobil? Gibt es Menschen, die ihr Erfahrungen mit Solarstrom weitergeben möchten? Wo sind die klimafreundlichen Heizungen in Vörstetten? Gibt es eigentlich Lastenradfahrer, Verschenkregale und Selbermacher in Vörstetten? Und, und, und… Das soll gesammelt werden in dem Klimaschutzleitfaden für Vörstetten und zeigen, wie vielfältig Klimaschutz sein kann - und natürlich zum Nachmachen animieren!
 
27.4.2020

Klimaschutz in die Hand nehmen: alte Heizungen ausmisten und staatliche Förderungen bekommen!

Klimaschutz in der Hand
Wir alle verbringen im Moment mehr Zeit zuhause – vielleicht die Gelegenheit für Häuslebesitzer, sich verstärkt um den energetischen Zustand der Immobilie zu kümmern? Durch eine neue klimafreundliche Heizung kann ein großer persönlicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden.

Deswegen hat der Staat seit diesem Jahr die Fördermittel kräftig aufgestockt: z.B. gibt es vom BAFA 35% Zuschuss für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien und wenn ein alter Ölkessel dafür entfernt wird sogar 45%. Auch sogenannte Hybridheizungen werden gefördert: Damit ist beispielsweise die Kombination einer Pelletheizung mit Photovoltaik-Heizstab gemeint.

Zusätzlich werden zinsgünstige KfW-Kredite für den Heizungstausch vergeben. Eine Orientierung und Übersicht zu aktuellen Fördermitteln gibt es bei CO2 Online.

Eine kostenlose, unabhängige Einstiegsberatung bekommen Sie übrigens auch beim GVV-Energieberater Roland Hank im Rathaus Denzlingen (derzeit situationsbedingt nur telefonisch). Tiefergehende Sanierungskonzepte können zertifizierte Energieberater der Energieeffizienz-Experten-Liste oder der Liste des Landkreises Emmendingen erstellen.

Wer bereits auf der Suche nach regionalen Handwerkern ist, kann im Branchenverzeichnis für Modernisierervon CO2 Online fündig werden.

P.S.: Wer zwar eine ältere Heizung hat, sie aber noch nicht ausmisten möchte, kann prüfen, ob sich ein Pumpentausch oder ein hydraulischer Abgleich lohnt. Beide Maßnahmen kosten vergleichsweise wenig, bieten ein hohes Sparpotential und für beide sind BAFA-Fördermittelvon bis zu 30 Prozent erhältlich.
 
16.09.2019

Herzlich Willkommen

Diana Sträuber
Bürgermeister Brügner heißt die neue Klimaschutzmanagerin Diana Sträuber im Namen der Gemeinde Vörstetten herzlich willkommen.
Seit dem 1.9.2019 ist die Dipl.-Forstwirtin Diana Sträuber beim Gemeindeverwaltungsverband Denzlingen-Vörstetten-Reute als neue Klimaschutzmanagerin mit einer 80%-Stelle eingestellt. Seitens des Bundes wird eine 50%-Stelle zur Umsetzung der Maßnahmen aus den Klimaschutzkonzepten von Vörstetten (25%) und Reute (25%) kofinanziert.
Die frühere Geschäftsführerin des südbadischen Klimaschutz- und Energiewendevereins fesa e.V. freut sich auf die neue Herausforderung: „Genau bei den Kommunen liegt der Schlüssel zur Umsetzung von konkretem Klimaschutz. Je mehr hier vor Ort mitmachen und sich selbst mit in der Verantwortung sehen, desto erfolgreicher werden wir bei der Einsparung von Treibhausgasen sein! Ich hoffe schon jetzt auf die Unterstützung von allen Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinden Denzlingen, Vörstetten und Reute.“
Termine
Di, 06.12.2022 15:00 Uhr
Kaffee, Kuchen, Offenes Singen
Wo: Begegnungsstätte am Roteux-Platz
Veranstalter: Vörstetter Miteinander
So, 11.12.2022 17:00 Uhr
Raum der Stille
Wo: Katholische Kirche
Veranstalter: Katholische Kirchengemeinde
Mo, 12.12.2022 19:30 Uhr
Gemeinderatssitzung
Wo: Bürgersaal
Veranstalter: Gemeinde Vörstetten
Do, 15.12.2022 15:00
Lesen mit Kindern ab 4 Jahren - Krokodil und Giraffe warten auf Weihnachten
Wo: Bücherei
Veranstalter: Förderverein der Gemeindebücherei Vörstetten
So, 18.12.2022
Weihnachtliche Abendmusik
Veranstalter: Posaunenchor
Symbolbild: Feuerwehr-Auto (für wichtige Rufnummern) wichtige Rufnummern